Jahresbericht 2018

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108. Vereinsversammlung 2019

 Datum:      Samstag, 09. März 2019

Zeit:           09.00 Uhr

Ort:     Mehrzweckraum

           Alterszentrum Wägelwiesen

                  8304 Wallisellen

 

 Jahresbericht des Präsidenten / Vereinsjahr 2018

 Es ist schon etwas speziell, wenn ich heute meinen letzten Jahresbericht vortrage. Dieser soll nicht traurig daher kommen, aber etwas Wehmut darf hie und da sicherlich zwischen den Zeilen herausgehört werden.

Der Vorstand traf sich im vergangenen Jahr zu vier Sitzungen, wobei die erste speziell der Organisation meines Rücktritts galt und wir die Tätigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder neu festlegten. Wie gewohnt wurden viele Kleinigkeiten zwischendurch besprochen und erledigt.
Nachstehendes scheint mir wichtig, für die Nachwelt festgehalten zu werden:

·       Vereinsmitglieder per heutigem Datum, vor den Wahlen:

Verstorben                           Paul Mächler am 08.12.2018

Eintritt neues Mitglied:         Bernhard Bruckmann

Mitglieder-Bestand:             Vorstand                           8
                                              Funktionär (Vorstand)      1            (+1)
                                              Revision                            2
                                              Vereinsmitglieder           42     (-1 / +1)
                                              Firmen                               3
                                              Total                                56            (+1)

·       Vertretung Gemeinderat im VVW-Vorstand:
Gemäss unseren Statuten ist der Gemeinderat eingeladen, eine Person in den Vorstand abzuordnen. Nach dem Ressortwechsel von GR Jürg Niederhauser beschloss der Gemeinderat am 3 Juli 2018, die Vertretung des Gemeinderates an unser Vorstandsmitglied Philipp Ryter, dem Leiter des Unterhaltsdienstes der Gemeinde, zu delegieren.
Ich danke GR Jürg Niederhauser herzlich für seine Arbeit und Unterstützung während der sechs Jahre in unserem Kreise.

·       Blumenschmuck:
Die durch die Spendengelder von Frau und Herr Westermann finanzierten neuen 10 Blumengefässe haben sich bestens bewährt. Dies manifestierte sich auch in der besseren Wasserspeicherung während des letzten heissen Sommers. Und dank der guten finanziellen Lage des VVW sollen weitere alte Konusgefässe, die ihre Lebensdauer erreichten, durch neue ersetzt werden.

Unser Blumenschmuck in der Gemeinde wird von der Bevölkerung sehr geschätzt. Die grossen Bonsai-Gefässe beim Zentrum und die 50 Blumenschalen im Gemeindegebiet präsentierten sich dank der guten Pflege durch den Unterhaltsdienst bis in den Spätherbst wunderbar. Einmal mehr wählte Gärtnermeister Reto Remund die richtigen farbenprächtigen Pflanzen, die auch dem heissen Wetter bestens standhielten.
Und dies will ich noch besonders und dankbar erwähnen: All die Jahre glänzte Reto Remund mit fairen Preisen und bester Pflanzenqualität.

·       Ruhebänke:
Durch die Neugestaltung des Naturschutzgebietes Hinterem Grindel wurden die dortigen roten VVW-Bänke Projekt bezogen durch stählerne ersetzt. Es ist zu hoffen, dass diese dem unsäglichen Vandalismus besser standhalten.
Dafür stellte der Unterhaltsdienst der Gemeinde bei der Bodenackerstrasse an bester Lage und sehr zur Freude der Anwohner eine neue Bank, ebenso deren zwei im Hörnligraben und eine bei der Curlinghalle.

·       Grosszügige Spende:
Vom Ehepaar Anne und Andreas Westermann erhielt der VVW 25'000 Franken als Anerkennung seiner Tätigkeit für die Gemeinde. Schon 2015 bekam der VVW von Frau und Herr Westermann 20'000 Franken. Wir sind sehr dankbar für diese Zuwendungen und werden den Betrag sinnvoll für unsere Wohngemeinde einsetzen.

·       Sponsoring Kiwanis Club Dübelstein:
Durch Vermittlung unseres Vereinsmitgliedes Jürg Niederhauser unterstützt Kiwanis für fünf Jahre den VVW bei der Organisation der Bundesfeier mit je 1'000 Franken. Dafür kann
Kiwanis jeweils zwei Werbebanner aufhängen.

·       Finanzen:
Von der Gemeinde erhielten wir zum 3. Mal eine Zuwendung von 3'000 Franken. Der VVW steht finanziell sehr gut da. Doch sollte unser Verein kein Vermögen anhäufen, vielmehr muss das Geld richtige Verwendung finden. Im neuen Budget sind einige Ausgabenposten vorgeschlagen, was einen sinnvollen Abbau des Vereinsvermögens ergeben soll.

·       Weihnachtsbeleuchtung 2018 / 2019:
Alle Jahre wieder sind unsere Helfer des Männerchors Rieden unterwegs und dekorieren den Chilerai, den Katzenkreisel und den Verkehrskreisel am Kreuzplatz. Die einfachen, aber effektvollen Beleuchtungen finden in der Bevölkerung grossen Gefallen.
Wind und Wetter bedingen, dass die Beleuchtungsstränge der Fichte am Kreuzplatz jährlich neu geordnet und ev. ergänzt werden. Die schwankend-luftige Arbeitsstelle auf dem Skyworker ist beileibe nicht jedermanns Sache.
Corinne und Urs Remund verwöhnen die MCR-Mannen nach der Retablierung der Beleuchtungen jeweils mit einem Fleischplättli – vielen herzlichen Dank dafür.

·       Weihnachtsbeleuchtung „Stelen-Gruppen“:
Wenn der Kranwagen von Blumen Remund im November  in der Gemeinde unterwegs ist, stellt die Montagegruppe des VVW die Sternenstelen auf. Herzlichen Dank, dass der VVW das Gefährt wieder gratis benutzen durfte. Stelen-Chef Remo Manhart bereitete die Arbeiten sorgfältig vor, damit die Arbeitsgruppe speditiv werken konnte. Aufbau wie Demontage liefen wie am Schnürchen, sogar mit dem Wetter durften die Mannen zufrieden sein.

Und eines muss hier unbedingt erwähnt werden: Die Super-Unterstützung von die werke wallisellen ag, die für die elektrischen Anschlüsse sorgen und dem VVW den Stromverbrauch nicht verrechnen.

·       Weihnachtsbeleuchtung Stelen Private:
Von den im Lager stehenden 12 kleinen Stelen konnten 7 verkauft werden. Eine ist schon reserviert, die restlichen 4 Stelen warten für die nächste Adventszeit auf Käufer.

 

Die folgenden Anlässe wurden durch uns im vergangenen Vereinsjahr organisiert:

1. August 2018            Bundesfeier

Erstmals organisierte Ueli Gerber, als neuer „Bundesfeier-Chef“, den beliebten Anlass. Ueli hatte die Vorbereitungsarbeiten im Griff und auch das kantonweite Verbot von Feuern und Feuerwerk liess ihn die richtigen Entscheidungen treffen.

Etwas ungewohnt ist es schon, als ich einen Tag vor der Bundesfeier von unserer Familien-Kreuzfahrt zurück komme und lediglich noch den Text für die Begrüssung zu Blatt bringen muss. Und etwas traurig stimmt mich, dass meine letzte VVW-Bundesfeier ohne einem lodernden Höhenfeuer, ohne prächtiges Feuerwerk und erst noch einem Platzregen zu Beginn der Feier stattfinden muss.

Die vereinigten Korps von Jugendmusik und Musikverein Eintracht, trotz Ferienzeit sind die Register gut besetzt, eröffnen die Bundesfeier. Das Zelt ist gut besetzt und nach meiner Begrüssung tritt Herr Dieter Keller, Präsident des Verwaltungsrates der neuen Wägelwiesen Alters- und Pflegezentrum AG, ans Rednerpult. Seine Leitgedanken kreisen um das Thema der gemeinsamen Werte – von Werten als Ergebnis gemeinsamer Wertvorstellungen und Wertschätzungen. Was zu früheren Zeiten von strengen Eltern und der Kirche vorgegeben wurde, wird heute hinterfragt, beklagt und vielfach missverstanden. Der Trend zum Individualismus, zum Einzelkämpfer, herrscht vor.
Keller beschäftigt die Frage: „Kann die Herausforderung der Betreuung der mengenmässig zunehmenden älteren Bevölkerung mit einzelkämpferisch eingestellten Betreuungspersonen bewältigt werden?“ Der Festredner hofft, dass wieder vermehrt gemeinsame Werte Bedeutung finden mit menschlichen Grundprinzipien, Akzeptanz von Pflichten, Grundsätze des Zusammenlebens, Wertschätzung und kultureller Hintergründe. Seine Gedanken verdankt das Publikum mit freundlichem Applaus.

Nach und nach bevölkern sich auch die abgetrockneten Festbänke im Freien, doch die Festwirtschaft des Fussballclub Wallisellen muss dieses Jahr mit weniger Umsatz auskommen. Allen Helferinnen und Helfern sei für ihren Einsatz herzlich gedankt, tragen sie doch mit ihrer Arbeit Jahr für Jahr zum guten Gelingen der Bundesfeier bei.

 

3. November 2018      Räbeliechtliumzug

Voller Elan übernahm Reto Remund die von mir jeweils erledigten Aufgaben. Es zeigt sich, dass das Manual mit den zu erledigenden Aufgaben und deren Beschrieb eine willkommene Hilfe ist. Leider fiel Romi Fasanella aus gesundheitlichen Gründen aus und so erledigte ich selbst und ungeplant die Tätigkeiten für den Umzug und die Belange mit der Schule. Das Schulsekretariat leistet für diesen Anlass wichtige koordinative Arbeiten, die jeweils als Projekt durch die Lernenden erledigt werden. Die Zusammenarbeit war super und mein herzlichster Dank geht Richtung Schulsekretariat. Erstmals stellte der VVW den Schulklassen Wägeli zur Montage ihrer Sujets zur Verfügung, bezahlt aus dem Spendengeld von Herr und Frau Westermann.

Bei herrlichem Novemberwetter, trocken und nicht zu kalt, startet der traditionelle Räbeliechtli-Anlass. Auf den letzten 6-Uhr-Stundenschlag löschen die werke ag die Strassenbeleuchtung, der Umzug kann beginnen. Nach genauer Einteilung reihen sich 22 Schulklassen mit Handräben,
17 Fuhrwerke mit Kindergärtlern, 19 Klassen mit Sujets, 4 Musiken und 3 Vereine zum etwa
900 Meter langen Umzug auf. Besonders schön ist die Obere Kirchstrasse wieder durch deren Anwohner geschmückt. Erfreulich ist der Publikums-Aufmarsch, das Interesse an diesem schönen Anlass ist ungebrochen. Auf dem Gemeindehaus-Parkplatz sind nach dem Umzug alle Schulklassen in einer grossen Wagenburg vereint, so können die Interessierten nochmals die schönen Räben und Sujets bestaunen. Ein grosses Dankeschön gebührt den Lehrkräften, die mit den Schülern die schönen Räben gestalteten.

Dank der erfahrenen Vorbereitung von Christine Jaggi und ihrer Helferinnen klappt die Verpflegungen für die Kindergärten, Schulklassen und Helfenden bestens. Auf die Kinder wartet je ein Weggli mit Schoggistengeli und ein Eistee. Die Musikantinnen schätzen ein gutes Sandwich mit einem Getränk.
Und dann ist auch wieder jener Augenblick gekommen, der mich mit Dankbarkeit und Erleichterung erfüllt: Wenn dank dem grossen Einsatz von Vorstand und 40 Helfenden dieser Grossanlass ohne Probleme und unfallfrei verlaufen ist.

Die Festbeiz des Fussballclub Wallisellen wird nach dem Umzug überrannt, was halt zu den erwarteten, nicht von allen verstandenen, Wartezeiten bei den Buffets führt. Vielen Dank dem FCW-Personal für den geleisteten Einsatz.

 

Vorstand

Nach nur drei Jahren im Vorstand verlässt uns Romilda Fasanella aus beruflichen Gründen. Romi trug einige sehr gute Ideen in unseren Vorstand, ich bedaure ihren Rücktritt und danke ihr für ihre Arbeit.

Glücklich stimmt mich die Zusage von Reto Remund, im VVW-Vorstand mitzuarbeiten. Wie schon gehört, war er für den Räbeliechtli-Umzug schon voll im Einsatz, und dies mit bestem Erfolg. Lieber Reto, ich wünsche dir alles Gute für deine Vorstands-Arbeit.

Meinen Vorstandskameradinnen und -Kameraden danke ich für die gute Kameradschaft und  prima Zusammenarbeit. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Vorstands-Partnerinnen und -Partner für ihre Unterstützung, ebenso an die Revisorin und den Revisor, sowie allen Helferinnen und Helfer unseres Vereins.

Mein grösster Dank geht an meine liebe Ehefrau Vreni, die mich immer tatkräftig unterstützte.

Als ich Frühling 1995 meine Karriere als Vice-Präsident im VVW begann, übergab mir mein Vorgänger, Gemeindepräsident Paul Remund, schon seine Präsidenten-Akten: 3 Hängemäppli mit je 4 bis 8 Zetteln drin. Paul meinte: „Kannst schon übernehmen, in einem Jahr wirst du sowieso der neue Präsi“. Paul Remund versah das Präsidentenamt 33 Jahre, ich gebe mich mit 
23 Präsi-Jahren zufrieden.

Selbstkritisch muss ich festhalten, dass ich als Präsident zuviele Arbeiten selbst erledigte, was nach der letztjährigen Vereinsversammlung im Hinblick auf meinen Rücktritt einschneidend 
korrigiert wurde. Die Tätigkeiten und Verantwortungen sind nun im Vorstand aufgeteilt und so geregelt, dass die Arbeiten klar und auf mehrere Schultern verteilt sind. Ein Prozess, der nicht von heute auf morgen erledigt sein konnte und von allen Einsicht, Bereitschaft und auch Rücksicht verlangt. Ich bin froh, dass ich mein Amt mit einem guten Gefühl abgeben kann und den VVW als solide organisierten Verein weiss. Sogar mit einer neuen Vereins-Software.

Ich verabschiede mich dankbar und herzlich als Präsident dieses Vereins und wünsche dem neuen Präsidium alles Gute. Ich werde den VVW weiterhin gerne als Vereinsmitglied unterstützen.

Der Präsident:           Werner Meier